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Landratsamt fordert vom Bauern den Bau eines Grenzzauns für Kühe
#1
Zitat:Grenzenlos bescheuert

Amt verbietet Thüringer Kühen das Fressen in Bayern

Hildburghausen (Thüringen) – Eigentlich darf die Herde Heckrinder von Dietmar Koch (61) auf ihrer 70-Hektar-Weide in Streufdorf zum Grasen zwischen Thüringen und Bayern pendeln. Doch jetzt muss der Bauer sein Land mit einem 150 Meter langen Elektrozaun teilen – und zwar auf dem ehemaligen Todesstreifen.

Grund: Die Behörden haben seinen 30 in Thüringen gemeldeten Kühen das Fressen in Bayern verboten – wegen unterschiedlicher Tierseuche-Vorschriften.

Um die Weide als Ganzes zu nutzen, soll Koch die Tiere jedes Mal einzeln ummelden, wenn sie die Gras-Grenze überqueren. Damit bei Kontrollen des Veterinäramtes die Betriebsnummern stimmen und die Zuständigkeit der Länder geklärt ist.

Sonst drohen Geldstrafen. Entweder vom Landratsamt wegen falsch gemeldeter Tiere oder Vertragsbruch, weil eine der beiden Wiesen zuwuchert. Denn beide Länder zahlen Koch für Landschaftspflege im Naturschutz-Projekt Grünes Band 310 Euro pro Hektar und Jahr.

„Mein Betrieb lebt vom Rinderfleisch“, sagt Koch. „Ich habe für 15 000 Euro die Tiere gekauft. Das Projekt wurde bis zur EU durchgeplant.“ Da wolle man am liebsten hinschmeißen.


https://www.bild.de/regional/thueringen/....bild.html
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#2
Namen merken, und gut is! Junge, Junge, Junge...
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