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Sierra Leone
#1
Sierra Leone
   

Zitat:Die Lebensfreude in Sierra Leone ist beeindruckend. Trotz teils bitterer Armut sind die Menschen gerade seit Ende der Ebola-Krise überall voller Erwartungen. Jahrelang hat die Welt einen Bogen um das kleine Land gemacht:
"Wir waren in Panik. Aber Gott hat uns geholfen und wir haben die Regeln befolgt. Es war hart, aber ein bisschen haben wir Ebola schon vergessen. Man sagt uns, wir sollten weiter unsere Hände waschen – auch um die Ausbreitung anderer Krankheiten zu verhindern. In den Köpfen der Menschen hat Ebola hier viel verändert. Vorher haben wir so viele Dinge nicht beachtet."
Diesen Satz höre ich so oft in Sierra Leone. Und der Versuch, ein Mindestmaß an Hygiene zu vermitteln, gehört weiter zum Standardprogramm der internationalen Hilfsorganisationen.
...
"Nicht nur wegen der schönen Natur, sondern vor allem wegen der Menschen hier. Ich war fast überall auf der Welt unterwegs. Die Menschen in Sierra Leone sind etwas ganz besonderes. Diese Art, auf Besucher zuzugehen, findet man kaum irgendwo anders.

Auszüge vom 26.3.2017 aus:
http://www.deutschlandfunk.de/sierra-leo..._id=382267

   
Zitat:Hallo ich bin Christina, 24 Jahre alt und komme aus Ratingen.

Nach meinem Abitur habe ich für sieben Monate in Sierre Leone, Freetown gelebt.  Das wunderschöne Land gehört leider zu den ärmsten der Welt und befindet sich ganz im Westen von Afrika. Heute kennen es viele durch die Ebola-Epidemie im letzten Jahr.

Meine Ersten Eindrücke waren überwältigend. Ich war absolut begeistert von der Kultur, den freundlichen und gutgelaunten Menschen, der Umgebung, den Frauen und Männern die alles auf dem Kopf transportierten – und all den Sachen die man sonst nur im Fernsehen gesehen hatte.
Gleichzeitig war ich aber auch erschüttert über die Armut, das Leid und die Wohnsituation mancher Einwohner, was sich mir relativ schnell offenbarte.
Überrascht war ich davon, dass es dort wirklich Menschen gibt, die noch nie in Ihrem Leben einen weißen Menschen gesehen hatten. Ich hatte das Gefühl, dass vor allem einige kleine Kinder teilweise nicht genau wussten, ob sie sich freuen, oder besser wegrennen sollten. Meistens siegte dann aber doch die Neugier

Die Menschen sind immer gut gelaunt, sehr herzlich und unglaublich gastfreundlich. Es ist so unfassbar wie die Menschen, denen es finanziell wirklich schlecht geht, eine so positive Ausstrahlung haben können.
Fast alle Sierra Leoner sind religiös und halten sehr an Ihrem Glauben fest. Ob Christen oder Muslime sie sind überzeugt davon, dass Ihr Gott ihnen das Überleben ermöglicht.

Was ist das durchschnittliche Budget pro Monat um dort zu leben?

Sagen wir mal so, ich hatte für meine sieben Monate 500 Euro eingeplant. Am Ende habe ich 200 Euro ausgegeben (davon vor allem Souvenirs)  und den Rest einfach so dort gelassen. 5000 Le sind umgerechnet ca. 1 € und dafür bekommt man schon eine Menge.

Könntest du dir vorstellen zurückzugehen oder dort zu leben?

Ich werde auf jedenfall nochmal nach Sierra Leone zurück gehen. Ich habe meine zweite Familie dort und Freunde gefunden, die ich unbedingt wiedersehen möchte. Allerdings sind die ganzen Impfungen, die Malaria-Prophylaxe und das ganze Visum-Prozedere nicht mal eben so gemacht.

Aus dem Bericht aus 2017 von:
http://www.detailidee.com/leben-in-sierra-leone/

Auswärtiges Amt:
Zitat:Landesspezifische Sicherheitshinweise
Für dieses Land besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Auch wenn der Wiederaufbau des Landes deutlich voranschreitet, sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges immer noch allgegenwärtig. Das rohstoffreiche Land (Diamanten, Bauxit, Rutil, Eisenerz) gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die touristische Infrastruktur an den landschaftlich schönen Stränden außerhalb Freetowns erholt sich nur langsam. An den Stränden ist wegen der teils starken Strömungen beim Schwimmen äußerste Vorsicht geboten.

Die Sierra Leonische Polizei erhebt für das Ausstellen eines Polizeiberichts für Versicherungszwecke für Ausländer eine Gebühr in Höhe von 300.000,- SLL. Es ist nicht möglich eine „Crime Reference Number“(nötig für Versicherungszwecke) ohne Polizeibericht zu erhalten.

Bevor ein Polizeibericht mit „Crime Reference Number“ erstellt wird, muss die fällige Gebühr bei der „Bank of Sierra Leone“ für „Sierra Leone Police Revenue Generation Fund Account“ bezahlt und die dafür erhaltende Quittung der Polizei vorgelegt werden. Zahlen Sie nicht direkt bei der Polizei. Wollen Sie nur ein Verbrechen melden fallen keine Gebühren an.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:
Das Reisedokument muss bei Reiseantritt noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Für die Einreise ist ein Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung erforderlich.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Sierra Leone. Die Verlängerung im Lande ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Visum muss rechtzeitig vor der Reise bei der Botschaft von Sierra Leone in Berlin beantragt werden.

Ein Gesetz aus der britischen Kolonialzeit, das formal nicht außer Kraft gesetzt wurde, verbietet männliche Homosexualität; weibliche Homosexualität ist gesetzlich nicht untersagt. Laut diesem Gesetz aus dem Jahr 1861 ist bei Männern 10 Jahre Gefängnisstrafe für die Absicht einer unzüchtigen Handlung angesetzt. Das Gesetz wird jedoch in der Praxis nicht angewendet. Homosexualität wird von vielen Teilen der Bevölkerung abgelehnt und als Verstoß gegen traditionelle Normen und Werte betrachtet.

Gelbfieber
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als neun Monate vorgeschrieben, siehe http://www.who.int. Jährlich werden Erkrankungen gemeldet. 

Dengue-Fieber
kommt während und nach der Regenzeit von Mai bis Oktober vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme (s.u.).

Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Sierra Leone. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Sierra Leone) bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. 

Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit mehreren hundert bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf, zuletzt in der 2. Jahreshälfte 2012 mit über 20.000 Erkrankten in Freetown und im Westen des Landes. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Ebola
Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt.
Von Mai 2014 bis Januar 2016 sind in Sierra Leone im ganzen Land mehr als 14.100 Ebola(verdachts)fälle mit zahlreichen Todesfällen aufgetreten.
Am 17. März 2016 wurde Sierra Leone von der Weltgesundheitsorganisation als ebolafrei erklärt.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch äußerst problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten, der sich durch die Ebolaepidemie weiter verschlechtert hat. Auch in Freetwon ist die ärztliche Versorgung sehr begrenzt. 

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ausse...eit/203500

Zitat:Als die "Karibik Afrikas" galt Sierra Leone vor dem verheerenden Bürgerkrieg der den Tourismus des Landes erst einmal zum Erliegen brachte. Heute ist das westafrikanische Land längst befriedet und freut sich wieder auf Touristen.
...
Die Landwirtschaft ist das wirtschaftliche Rückrat des Landes in der 80% der arbeitenden Bevölkerung tätig sind. Diamanten und andere Mineralien stellen die Hauptexportgüter und -einnahmen. Weitere wichtige Exportgüter sind Holz, Gold, Bauxit, Eisenerz, Kaffee und Ingwer.
...
Archäologische Funde zeigen, dass Sierra Leone bereits vor vielen tausend Jahren besiedelt war. 
...
Muslimische Händler brachten den Islam nach Sierra Leone. Die Portugiesische Seefahrer Alvaro Fernandez 1447 und Pedro da Cintra 1462 zählten zu den ersten europäischen Entdeckern des Landes. Sie siedelten nahe dem heutigen Freetown an der Flussmündung des Rokel und versorgten sich dort mit Frischwasser für ihre Weiterreise. Während der darauf folgenden Jahre florierte der Seehandel mit Schwertern, Küchen- und Haushaltsutensilien im Austausch gegen Bienenwachs und feinen Elfenbeinarbeiten.

Entnommen aus:
https://africanworld.de/westafrika/sierra-leone/

Deutsche Botschaft in Sierra Leone:
http://www.freetown.diplo.de/Vertretung/...seite.html
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#2
Und was wollen die hier?

https://pogonal.com/forum/thread-2495.html

Ist da Krieg? Wie ich lesen muss, eher nein!
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#3
Die wollen hier Geld, ohne dafür arbeiten zu müssen. Das sind gierige Egoisten, die für ihr eigenes Volk nicht einen Finger krumm machen wollen.
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#4
(12-20-2017, 12:35 AM)Redaktion schrieb: Die wollen hier Geld, ohne dafür arbeiten zu müssen. Das sind gierige Egoisten, die für ihr eigenes Volk nicht einen Finger krumm machen wollen.

Es sind Afrikaner, echte homo sapiens, völlig frei von Neandertaler Genen, die wir noch in uns tragen. Homo sapiens in Afrika hatten es nie nötig, sich für ihr Überleben ernsthaft anzustrengen.

Neandertaler (die mit dem größeren Gehirn) mußten dagegen ganz schön strampeln um ihr Überleben zu sichern. Leider waren sie zahlenmäßig den aus Afrika einfallenden homo sapiens weit unterlegen. Als sich dann auch noch das Klima änderte, starben sie grandios aus.

Homo sapiens hat überlebt, schon wegen seiner Mehrzahl. 

Geschichte wiederholt sich.
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