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Begrapscht und niedergeprügelt
#1
Begrapscht und niedergeprügelt:
Münchnerin (28) bei Attacke am Stachus schwer verletzt

[Bild: 1238107526-blutueberstroemt-im-krankenwa...uMu76b.jpg]
Blutüberströmt im Krankenwagen: Fulya P. kann die Gewalttat nicht fassen.

Auf offener Straße ist eine 28-jährige Frau am Pfingstmontagmorgen zunächst belästigt und dann brutal niedergeschlagen worden – vor den Augen einer Polizeistreife, die die Täter sofort festgenommen hat.

München - Ihre Nase ist dick angeschwollen, der Fuß bandagiert, der Körper übersät mit Prellungen. Unter Schmerzen setzt sich Fulya P. (28) im Krankenbett auf. „Zwei Männer haben mich brutal zusammengeschlagen“, berichtet sie. Was sie erzählt, schien bisher in München kaum vorstellbar.

Mitten in München: Männer begrapschen Frau und schlagen auf Begleiterin ein
Pfingstsonntag, 9 Uhr morgens: Fulya P. ist mit zwei Freundinnen und ihrer Schwester am Stachus unterwegs. In der Nacht zuvor haben die Frauen in Discos gefeiert. Nun suchen sie nach einem Café, um zu frühstücken. Da kommen ihnen plötzlich zwei Männer entgegen. „Einer hat meiner Schwester sofort an den Busen gefasst“, sagt Fulya P. „Ich habe ihn gefragt, was das soll. Da schlug er mich mit der Faust ins Gesicht.“ Ein Wortgefecht entsteht, die junge Frau versucht sich zu wehren. Doch die beiden Männer werden immer brutaler. „Sie schlugen gemeinsam auf mich ein, ich fiel zu Boden“, berichtet die Unternehmerin. „Einer schlug mir noch seine Bierflasche auf den Kopf.“

Blutüberströmt sackt die 28-Jährige zu Boden. Ihre Freundinnen rufen den Notarzt. Mit dem Handy halten die Frauen später die schweren Verletzungen fest, als Fulya blutüberströmt im Sanka sitzt.

Polizeistreife am Stachus beobachtet Übergriff und schreitet ein
Glück im Unglück: Eine Polizeistreife am Stachus beobachtet den Übergriff und schreitet sofort ein. Noch am Tatort werden die Schläger (23 und 26 Jahre alt) festgenommen. „Wir ermitteln wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung sowie sexueller Belästigung“, sagt ein Polizeisprecher und bestätigt den Vorfall am Stachus.

Schwerverletzt liegt Fulya P. seit Sonntag in der Chirurgischen Klinik Nussbaumstraße. Diagnose: Schädelprellung, Nasenbeinbruch, Bänderriss im Sprunggelenk. Viel schlimmer aber: Durch die Schläge erlitt die Unternehmerin auch eine Einblutung in die Hirnhaut. Im schlimmsten Falle hätte diese Verletzung tödlich enden können. „Deswegen musste ich zur Überwachung auch mehrere Tage stationär aufgenommen werden“, sagt die 28-Jährige.

Münchnerin Fulya P. will Selbstverteidigungskurs absolvieren, um sich in Zukunft zu schützen
Schockiert ist Fulya P. aber auch, weil sie völlig grundlos angegriffen wurde. „Die Attacke kam aus dem Nichts“, sagt sie. „Das ging alles sehr schnell. Und diese Typen hatten überhaupt keine Achtung vor Frauen.“ Gerade weil sie sich gegen das Grapschen gewehrt hatte, sei sie geschlagen worden.
Mittlerweile hat Fulya P. ihre Aussage bei der Polizei gemacht, wie auch ihre Schwester und die Freundinnen. „Ich hoffe, die Schläger werden vor Gericht gestellt und erhalten eine harte Strafe.“ Um sich zukünftig besser wehren zu können, will die junge Frau einen Selbstverteidigungskurs absolvieren. „Damit mir so etwas hoffentlich nie wieder passiert“, sagt sie.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/altstad...96089.html
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#2
Zitat:Fulya P. „Ich habe ihn gefragt, was das soll. Da schlug er mich mit der Faust ins Gesicht.“

Wer in solchen Fällen viel fragt, verliert eben wertvolle Zeit für seine legitime Notwehr mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Mitteln, um die unmittelbare Gefahr wirksam abzuwenden. Ein sofortiger Tritt direkt in die Eier hätte den Faustschlag durchaus verhindern können. Fragen kann man hinterher immer noch, wenn man es dann noch wissen will.
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#3
Richtig...aber gut, ich denke Fulya hats gelernt...

Die Anblicke von zerschlagenen Frauengesichtern sind schon heftig.
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