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12 Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung
#1
Vergewaltiger kam gerade aus dem Knast
und soll direkt wieder zugeschlagen haben

[Bild: ad08762a41ffac8eaa66.jpg]

Erfurt - Im Herbst 2018 ging in Erfurt die Angst um, denn gleich zwei Frauen wurden innerhalb weniger Wochen brutal überfallen und vergewaltigt. Jetzt geht der Prozess gegen den vermeintlichen Täter zu Ende.

Im April hatte der Prozess gegen den 35-Jährigen in Erfurt begonnen, am Montag beginnt nun die Schlussphase der Verhandlung.

Schon kurz nach der letzten Tat, waren überraschende Details zu dem Mann ans Licht gekommen. So war der Mann schon früher wegen Sexualdelikten verurteilt worden, war gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden, zog nach Erfurt und verging sich dann direkt wieder an mindestens zwei Frauen, der Angriff auf eine dritte Frau könnte ebenfalls von ihm stammen.

Die Polizei aus Thüringen hatte zudem schon im Vorfeld der Freilassung eine elektronische Fußfessel für den Mann beantragt, das wurde aber vom zuständigen Gericht aus Stendal in Sachsen-Anhalt abgelehnt.

Dabei war der Mann in der Thüringer "Haftentlassenen Auskunftsdatei Sexualstraftäter" gelistet und zählte damit zur Gruppe der gefährlichsten Täter. Diese haben ein besonders hohes Rückfallrisiko.

Vor dem Erfurt Landgericht forderte die Staatsanwaltschaft nun in ihrem Plädoyer die Höchststrafe gegen den Mann: 15 Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Zwei weitere Verhandlungstage sind noch angesetzt, dann soll endgültig ein Urteil gegen den Angeklagten fallen.

Urteil schon gefallen
Update 10.26 Uhr: Die letzten beiden Verhandlungstage werden vom Gericht nicht mehr in Anspruch genommen, es wurde bereits am Montag ein Urteil gesprochen. Wie der MDR berichtet, wurde der Mann zu einer Haftstrafe von zwölfeinhalb Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Zudem müsse er an eines seiner Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Eine Frau habe er geschlagen, mit Pfefferspray attackiert, sie vergewaltigt und in die Gera gestoßen. Der anderen Frau soll er mit Faustschlägen mehrfach den Kiefer gebrochen haben.

Auch an ihr verging er sich und stieß sie dem Urteil zufolge anschließend in den Flutgraben. Der Mann habe die Frauen in Todesangst versetzt und sie schwer misshandelt, sagte die Vorsitzende Richterin am Montag. Der Angeklagte hatte den Prozess über geschwiegen. Revisionen sind noch möglich.

https://www.tag24.de/nachrichten/serien-...ht-1241483
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#2
Afrikaner machen Afrikaner-Sachen.
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