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Fällt Seehofer fällt dann Jamaika und die Union auseinander ?
#1
So wie es derzeit aussieht hat Seehofer zunehmend Probleme, wesentliche Teile seiner Partei hinter sich zu versammeln. Nachdem inzwischen ehemalige führende Leute aus der CSU (Gauweiler, Huber, Stoiber) mehr oder weniger offen Kritik anklingen ließen und sich bereits einzelne Kreisverbände für einen Personalwechsel an der Spitze der CSU ausgesprochen haben, hat  nun die Münchner Stadtgruppe fast geschlossen einen Obmannwechsel gefordert.

Die Stärke der AFD, insbesondere auch in Bayern und die gute Arbeit von deren Obmann Bystron lassen für die kommende Landtagswahl im nächsten Jahr aus Sicht der gerupften CSU Strauss Erben Schlimmes erwarten.

Dies vor allem deshalb, weil die Tatsache, dass Seehofers Scheinopposition gegen den Merkl Wahnsinn diesen wesentlich gefördert hat, indem man der zu Recht wachsenden Opposition im Volk monatelang falsches vorgemacht hat, sich inzwischen herumgesprochen hat. Folgerichtig stellen sich in Bayern inzwischen sogar die Langsamdenker in der CSU Zentrale die Frage, wie und vor allem OB man mit dem Merkl Bettvorleger (inzwischen Drehhofer genannt) noch einmal glaubhaft eine konservative Politik vor allem bei einer Koalition mit den Linksaußengrünen vortäuschen kann. Man kommt richtig zum Ergebnis: Das geht (aus CSU Sicht - leider) nicht mehr.....

Wenn nun (was immer wahrscheinlicher wird) diese Erkenntnis zur schon lange überfälligen Ablöse Seehofers führt, was wird in der Folge weiter passieren? Mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit wird dann der (nächste?) Rechtsblinker (vermutlich Söder) die CSU übernehmen und relativ bald vor dem gleichen Problem stehen wie sein Merklbettvorlegeramtsvorgänger.

Er muss sich, um glaubwürdiger zu wirken, gegen die Bundespolitik auftreten (vor allem gegen die kommende Jamaika Koalition mit den ultralinken Grünen als Koalitionspartner stellen, denen die Kanzlerin Merkl bekanntermassen wesentlich näher steht als Grosse Teile ihrer Fraktion) und vor allem (will er nicht sehr bald unter den gleichen Glaubwürdigkeitsdefiziten wie Seehofer leider) auch Erfolge vorweisen, sprich etwas durchsetzen und das noch VOR der Landtagswahl nächstes Jahr.

Der Spielraum wird mit den Jamaika Partnern dafür sehr eng sein, weshalb zu erwarten ist, dass Söder entweder sehr schnell als nächste Witzfigur wie Seehofer enden oder das Auseinanderbrechen der neuen Regierung und womöglich sogar der Union riskieren muss.

Wie wird Söder als nächster Obmann versuchen, diesen Spagat zu meistern, das wird sehr spannend werden und kann sehr bald von Bayern aus (ungewollt) vieles in Bewegung bringen und die politische Landschaft in Deutschland (weiter) nachhaltig verändern.
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#2
Für mich ist das alles nur ein Schauspiel, um den Wählern Aktivität vorzugaukeln.
Wenn Jamaika beschlossen ist, kommt es und keiner der Politclowns wird deswegen Konsequenzen für sich ziehen.
Es wird wieder "Kompromisse" geben mit denen "jeder leben kann, wenn auch mit Bauchschmerzen" und die Heißluftgebläse werden dann sagen, daß sie in demokratischer Manier überstimmt worden seien.
Alles bleibt, wie es war und wir "dummes Wahlvolk" müssen es weiter ausbaden.
Vor einem reichlichen Jahr habe ich zu diesem Lied den Text gemacht:



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#3
Diese gemeinsam von CDU und CSU beschlossene "Obergrenze" oder "Richtwert" ist dehnbar wie ein Kaugummi. Ich fürchte, da wird sich wenig ändern. Wenn dann noch die Grünen dazukommen, kommt es zu einer Verwässerung der Verwässerung.
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#4
(10-13-2017, 11:33 AM)niki schrieb: Diese gemeinsam von CDU und CSU beschlossene "Obergrenze" oder "Richtwert" ist dehnbar wie ein Kaugummi. Ich fürchte, da wird sich wenig ändern. Wenn dann noch die Grünen dazukommen, kommt es zu einer Verwässerung der Verwässerung.

Eine Obergrenze wird sehr schnell zum Planziel werden!
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#5
Die machen eh was sie wollen (bzw. was sie machen sollen). Ich habe da keine Illusionen.

"Wenn Wahlen etwas ändern würden wären sie längst verboten"
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#6
Ganz einmal davon abgesehen, sollte diese ominöse Obergrenze wider Erwarten doch kommen, letztere ohnehin ein Witz ist - bei hunderttausenden, die eigentlich abgeschoben werden müssten, aber aufgrund eines (absichtlichen?) Staatsversagens nicht abgeschoben werden können.
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