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AfD-Politiker will 600 Suppen spenden - Tafeln lehnen ab
#1
AfD-Politiker will 600 Suppen spenden - Tafeln lehnen ab

[Bild: 115992844-zwei-tafeln-lehnten-lebensmitt...CMz36b.jpg]

Zwei Tafeln in Bayern wollen die Lebensmittelspende eines AfD-Politikers nicht annehmen. Im Netz entlädt sich ein Sturm der Entrüstung. Es ist nicht das erste Mal, dass Hilfsorganisationen Spenden von der AfD ablehnen.

Die Diskussion über eine mögliche Überforderung der Tafeln in Deutschland ebbt nicht ab. Nach der Essener Tafel sorgen nun zwei Tafeln in Niederbayern für Schlagzeilen.


Der AfD-Politiker Ralf Stadler, Vorsitzender des AfD-Kreisverbands Passau/Freyung-Grafenau, wollte den Tafeln in Waldkirchen und Hutthurm insgesamt 600 Gläser Tomatensuppe zur Verfügung stellen. Doch die lehnten die Spende ab. Die Begründung: Sie wollen nicht „mit der AfD in Verbindung gebracht werden“.

Die Vorsitzende der Tafel in Waldkirchen, Christine Lang, sagte der „Passauer Neuen Presse“, dass Stadler seine Spende an eine Bedingung geknüpft hatte: Er wollte ein Foto machen, wenn er die Palette liefere. „Wir können uns im Wahljahr nicht mit einer Partei ablichten lassen“, betonte sie dem Blatt gegenüber. Im Oktober wählt Bayern einen neuen Landtag.

Der zurückgewiesene Stadler postete seinen privaten E-Mail-Verkehr mit den Tafel-Organisatoren auf Facebook.

Seither ist über die Ehrenamtlichen im Internet ein regelrechter Shitstorm hereingebrochen. Einige sprachen von „unheilbarer AfD-Phobie“, andere von „antidemokratischem Gutmenschentum“.

Der Vorsitzende des Tafel-Landesverbands Bayern, Reiner Haupka, stärkte seinen niederbayerischen Mitstreitern den Rücken. Sie hätten sich korrekt verhalten, sagte er gegenüber dem Blatt. Ganz offensichtlich habe die Spende werbewirksam übergeben werden sollen. „So etwas machen wir nicht, da wir alle Spender gleich behandeln“, zitierte die Zeitung Haupka.

Der Vorsitzende der Tafel in Hutthurm im Landkreis Passau erklärte, die Tafel nehme grundsätzlich keine Spenden von Parteien an, sondern nur von Firmen, Privatpersonen und Geschäftsleuten. Dem Bericht zufolge will der AfD-Politiker seine 600 Gläser Tomatensuppe nun persönlich verteilen.

Geldspende zurückgesendet
Ähnliches spielte sich jüngst in Thüringen ab: Im Dezember hatte der Bundestagsabgeordnete Anton Friesen (AfD) ein Schreiben der Diakonie Sonneberg gepostet. Darin bedankte sich das Diakoniewerk für den Besuch Friesens bei der „Sonneberger Tafel“ Anfang Dezember und eine Spende in Höhe von 100 Euro.

Dem Schreiben beigefügt waren jedoch zwei 50-Euro-Scheine. Genau jene Scheine, die Friesen zuvor übersandt hatte. „Die Spende senden wir Ihnen dankend zurück. Das Menschenbild von Diakonie und Kirche ist mit dem der AfD nicht vereinbar, und wir möchten uns klar davon abgrenzen.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/...en-ab.html
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#2
"Wir trauern um 10 verhungerte Menschen, uns fehlten nur 5 Suppen"
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#3
Eine eigene Tafel für Bedürftige Deutsche aufbauen und das privat finanzieren......
Wie wäre das?
Wenn die Antifa dann Versorgungsstellen für arme Inländer offen angreift, dann wird es entsprechende Reaktionen geben, die dann auf breite Zustimmung stossen.
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