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- Das Elend der Obdachlosen in Berlin wächst
#1
Das Elend der Obdachlosen in Berlin wächst

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Bis zu 6.000 Menschen leben in Berlin auf der Straße. Und obwohl die Kältehilfe die Zahl der Notübernachtungsplätze aufgestockt hat, reicht die Hilfe nicht aus. Denn viele Obdachlose brauchen mehr als nur Schlafplätze - sie sind in desolater Verfassung.

Die Berliner Kältehilfe hat in diesem Winter mit bis zu 1.264 Plätzen mehr Notübernachtungsstellen für Obdachlose geschaffen als je zuvor. Noch vor vier Jahren waren es den Angaben zufolge lediglich 500. Gleichzeitig geht es den meisten, die Unterstützung suchen, noch elender als früher, wie die Caritas-Direktorin Ulrike Kostka am Donnerstag bei der Bilanz der Kältehilfe erklärte. "Immer mehr Menschen, die die Kältehilfe aufsuchen, sind in einer sehr schlechten gesundheitlichen Verfassung", sagte sie.


Kältehilfe ist nur "Überlebensschutz"
Die Berliner Kältehilfe fordert eine bundes- und EU-rechtliche Lösung zur Versorgung der Obdachlosen. Von den geschätzt rund 4.000 bis 6.000 Menschen, die in Berlin auf der Straße leben, kämen etwa 70 Prozent aus anderen EU-Staaten, vor allem aus Osteuropa, sagte die Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg und Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz, Barbara Eschen.

"Man kann die Bewältigung des Problems nicht alleine den betroffenen Städten und Bezirken überlassen", erklärte Ulrike Kostka. Es müssten neue Regelungen zur Beratung und Schaffung von Rückkehrmöglichkeiten von EU-Bürgern in ihre Herkunftsstaaten geschaffen werden, forderte sie. Zugleich sollte EU-Bürgern statt wie bislang vier Wochen die Nothilfe für rund drei Monate gewährt werden.

Angesichts der anhaltend kalten Witterung verlängert die Berliner Kältehilfe in diesem Jahr ihre Unterstützung für Obdachlose: Bis Ende April werden in der Hauptstadt noch 500 Notübernachtungsplätze zu Verfügung gestellt, erklärte Eschen. Üblicherweise endet die Kältehilfe-Saison Ende März. Trotz der Ausweitung der Hilfen bleibe "ein bitterer Nachgeschmack", betonte Eschen und verwies darauf, dass die Kältehilfe nur einen "reinen Überlebensschutz" biete und keine Dauerlösung sei, sondern "nur ein Notstopfen". Nötig sei ganzjährige individuelle Hilfe, die Menschen möglichst von der Straße wegbringe.

Helfer oft überfordert
Auch die Helfer seien inzwischen mehr und mehr überfordert, sagte Kostka. Auffällig viele psychische Probleme und Suchterkrankungen der Obdachlosen belasteten sie. Auch 35 Rollstuhlfahrer suchten in diesem Winter Schutz in den Einrichtungen der Kältehilfe - 15 mehr als im Vorjahr. "Es ist ein Skandal, dass Rollstuhlfahrer auf die Angebote der Kältehilfe zurückgreifen müssen", sagte Kostka. Die notwendige pflegerische und hygienische Versorgung könnten Nothilfe-Einrichtungen nicht leisten.

Generell bleibe die gesundheitliche Versorgung trotz vieler Initiativen und Spenden ein Problem. "Wir können mit dem Standard nicht zufrieden sein. Wir machen hier Basismedizin wie in Lagern in Afrika", sagte die Caritas-Chefin. Langfristige Therapien für Obdachlose seien kaum möglich, in Krankenhäusern würden nur absolute Notfälle behandelt.

Die Berliner Kältehilfe ist nach eigenen Angaben das größte Hilfsangebot für Wohnungslose im Winter. Sie wird von kirchlichen und sozialen Trägern auf die Beine gestellt und vom Land mit finanziert. Neben den 4.000 bis 6.000 Obdachlosen sind in Berlin weitere rund 31.000 Menschen ohne eigene Wohnung in Wohnheimen, Hostels oder Pensionen untergebracht oder leben übergangsweise bei Freunden. "Ohne ausreichende neue Wohnungen werden wir die Probleme in dieser Stadt nicht lösen", betonte Diakonie-Direktorin Eschen.

Pläne für eine stadtweite Strategie
In Berlin gibt es Ansätze, das wachsende Problem mit Obdachlosen mit einer gesamtstädtischen Strategie zu lösen. Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) hatte Senat, Bezirke und Wohlfahrtsverbände im Januar zu einer Konferenz geladen. Bis September werde nun ein konkreter Arbeitsplan erarbeitet, der dann ab Herbst in die Tat umgesetzt werde. So sollten beispielsweise für Flüchtlinge errichtete Wohncontainer auch zur Unterbringung von Wohnungs- und Obdachlosen genutzt werden.

Ulrike Kostka erkannte das Engagement des Senats an, es sei zu spüren, dass er und die Bezirke mit Blick auf Obdachlose bereiter als früher seien, an einem Strang zu ziehen. Bisher gilt das Hilfesystem in Berlin als zersplittert, Zusammenarbeit jenseits der Bezirksgrenzen wird durch die komplizierten Strukturen erschwert.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/201...hilfe.html
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#2
In Berlin gibt es Ansätze, das wachsende Problem mit Obdachlosen mit einer gesamtstädtischen Strategie zu lösen.

Der blanke Hohn...Berlin nimmt jeden Monat offiziell 700 Asylbetrüger auf und bringt diese unter!

Bei Obdachlosen gibt es dagegen Ansätze? Sagt alles...
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#3
Deutsche Obdachlose darf es nicht geben.

Wer als Ausländer in Berlin keine Arbeit und Unterkunft findet, der muß eben in seine Heimat zurückkehren. Das ist so.

Deutschland ist in keinster Weise zuständig für Bürger anderer Staaten.

Man stelle sich vor, ein Deutscher geht nach Bulgarien oder in die Türkei, legt sich obdachlos und arbeitsunwillig auf die Straße und erwartet dann von dem Land versorgt zu werden.
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#4
Das ist doch alles lächerlich, wo kein Wille, da auch keine Unterkunft für Obdachlose!
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#5
Wenn alle Ausländer, die Sozialhilfe beziehen, aus Berlin entfernt wären, gäbe es billigen Wohnraum für alle Deutschen. Das gilt auch für alle anderen Städte.

In jedem anderen Land muß jeder selbst seinen Lebensunterhalt verdienen. Warum sollen die Deutschen für jeden Erdenbürger, der hierher kommt, den Lebensunterhalten bezahlen?
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#6
Genau so ist...absichtlich wird von Seiten der Regierenden, Dissens geschürt!
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#7
Die Linken gängeln, verraten und bescheissen die Armsten der Armen aus ihrem eigenen Volk, das sollte man ihnen nie vergessen!!!!
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